Spezialist im Bereich LASIK

LASIK

LASIK (Laser in situ Keratomileusis) bezeichnet die zurzeit populärste Methode der refraktiven Chirurgie und wird seit 1990 angewendet. Bei ihr wird zunächst mit einem Schneidegerät („Hobel“) eine winzige, ca. 0,15mm dicke Lamelle der Hornhaut des Auges („Flap“) präpariert und zur Seite geklappt. Dieses Flap bleibt an einer Stelle mit der Hornhaut fest verbunden. Eine Alternatie zum Keratom-Schnitt einen Flap zu schneiden ist ein Femtolaser. Hierbei wird dieser spezielle Laser eingesetzt. Die Komplikationen und die Ergebnisse sind gleich, nicht die Kosten. Diese verteuern sich hierbei um fast das Doppelte! Nach Aussage von Prof. Dunker (Halle a.d. Saale) anlässlich des 8. Frankfurter Fortbildungskurses für Refraktive Chirurgie, ist dieses Keratom den neuen Femtolasern absolut ebenbürtig und sogar wegen der deutlich kürzeren Ansaugphase während des Hornhautschnittes weniger belastend für den Sehnerv.

Nun kann mit Hilfe eines sog. Excimer Lasers der offengelegte Hornhautbereich unter dem Flap abgeschliffen werden, um die vorliegende Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Es wird eine Änderung der Brechkraft der Hornhaut erzielt. Nach der Prozedur wird der Flap wieder zurückgeklappt und wächst ohne weiteres Zutun wieder an. Meist ist er innerhalb von ca. 10 Stunden nach der OP wieder fest mit dem “Hornhautbett” verwachsen.

Ein Vorteil von LASIK gegenüber anderen Methoden ist die geringe Dauer der Beeinträchtigung durch die Operation. Direkt nach der Operation hat ein LASIK-Patient scharfe Sicht. Außerdem ist die Operation schmerzfrei, da die Operation unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche vorgenommen wird. Die Oberfläche der Hornhaut bleibt unbehandelt – dadurch leiden Patienten in den ersten Stunden nach der LASIK-OP im Allgemeinen lediglich unter einem leichten Fremdkörpergefühl.

Wegen der, im Normalfall, sehr raschen visuellen Rehabilitation nach den Lasik – Eingriffen, kann, wenn der Patient es wünscht, ein simultaner Eingriff erfolgen: beide Augen werden in einer Sitzung operiert.

Neben der schmerzfreien Durchführung ist das rasche Erreichen eines guten Sehvermögens hervorzuheben. Schon am ersten Tag nach der Behandlung stellt sich eine annähernd normale Sehschärfe ein. Im Anwendungsbereich sind die Ergebnisse präzise vorhersagbar.

LASIK kann bei Myopie, Astigmatismus und Hyperopie angewandt werden. Die LASIK eignet sich zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis etwa -10,0 Dioptrien und der Hornhautverkrümmung bis etwa -6,0 Dioptrien. Die Weitsichtigkeit lässt sich nur bis ca. +4,0 dpt gut korrigieren.

Alle höheren Werte können, zur Zeit, nicht sicher stabil befriedigend korrigiert werden. Diese werden nur auf besonderen Wunsch und nach genauester Aufklärung durchgeführt, da es sich hierbei, laut Richtlinien der KRC, um ein experimentelles Verfahren handelt.

Details

Seit 1993 führe ich Hornhaut-chirurgische Eingriffe zur Korrektur von Myopie (Kurzsichtigkeit), Astigmatismus (Hornhautverkrümmung), Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Therapie von rezidivierenden Hornhauterosionen durch. Hierbei halte ich mich streng an die Qualitätssicherungsrichtlinien der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC)(*1) im Berufsverband der Augenärzte (BVA).

Ich werde auf der offiziellen Anwenderliste der KRC für PRK-und LASIK-Eingriffe geführt. Mittlerweile werde ich als Trainer für PRK und LASIK-Eingriffe in der offiziellen KRC-Liste geführt.

Zwei laserchirurgische Techniken werden angeboten:

  • PRK (Photorefraktive Keratektomie)
  • LASIK (Laser in-situ Keratomileusis)

Ich führe meine Eingriffe mit folgenden Geräten durch:

LASER: Allegretto Wave Eye-Q 400 Hz der Firma Wavelight, mit Scanning Spot, Eyetracker, Iriserkennung, 400 Hz Laser, multidimensionaler Eye-Tracker, der intraoperative Augenbewegungen in jede Richtung ausgleichen und korrigieren kann.

KERATOM: (Hornhautschneidegerät) für die Lasik-Technik: Keratom Zyoptic XP, der Firma Bausch & Lomb. Vorteil dieses Schneidegerätes ist eine deutlich geringere Zahl von intraoperativen Hornhautschürfwunden. Weiterhin ist die „Flap“-Dicke kleiner: entweder 120 oder 140 micron. Das Präzisionsmesser des Keratoms wird grundsätzlich nur einmal verwendet.

Meine Hornhaut-chirurgischen Eingriffe werden im eigenen OP-Zentrum Pro-Augenlaser im Münster-Center, Münsterstr. 96 in 40476 Düsseldorf durchgeführt. Lasik Düsseldorf-Hotline: 0211- 933 61 88 (für Gespräche und  Screening)

Der von mir genutzte Augenlaser Allegretto Eye Q hat zur Zeit weltweit die mit schnellste Abtragzeit und trägt zugleich, durch spezielle Abtragprofile, im Vergleich zu anderen Excimer-Lasern deutlich weniger Hornhautmaterial ab. Somit sind die Ergebnisse deutlich stabiler als mit anderen auf dem Markt befindlichen Excimer-Lasern. Standardmäßig ist der Abtrag Wellenfront-optimiert – ohne zusätzlichen Aufpreis!

Beide Techniken (PRK und LASIK) werden mit dem o.g. Excimer-Laser durchgeführt.

Die Voruntersuchungen und Nachkontrollen erfolgen in unserer Praxis Dr. med. Illert, Hüttenstraße 6 in 40215 Düsseldorf.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Durchführung eines Hornhaut-chirurischen Eingriffes, weniger wichtig bei PRK-Technik, aber entscheidend bei der Lasik-Technik, ist
jedoch, dass die Dicke der Hornhaut nicht weniger als 500 my (0,5 mm) betragen sollte, um ein stabiles Ergebnis zu erreichen.

Die Hornhaut-Restdicke sollte nach dem Eingriff mindestens 250 micron betragen, die Flap-Dicke 140 micron: ergibt somit 390 micron, die nach der OP verbleiben
sollten!

Laut Prof. Knorz, Mannheim, wird sogar eine Restdicke von 300 micron empfohlen, um ggf. für eine Re-OP (Nachkorrektur bei evebtueller Über- oder Unterkorrektur) noch eine genügend Restdicke der Hornhaut zu haben.

Sollte die Hornhaut zu dünn sein, ist eine volle Korrektur der Fehlsichtigkeit nicht möglich und es würde ein Rest verbleiben, der ggf. das Tragen einer Sehhilfe erforderlich machen würde.

Es gilt: je dicker die Hornhaut, desto stabiler das Langzeitergebnis.

In den angegebenen Dioptrien-Bereichen sind sowohl die PRK als auch die LASIK von der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren (*2) bewertet.

Die Eingriffe werden nach den Qualitätssicherungsrichtlinien der Kommission Refractive Chirurgie (KRC) durchgeführt.

Stand: August 2016

Postoperativ ist es nicht möglich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen. Nach derzeitiger Rechtsauffassung handelt es sich bei komplikationslosem Verlauf um eine selbstverschuldete Arbeitsunfähigkeit. Hierbei besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung, wie bei allen kosmetischen Operationen.

Um die Operation erfolgreich durchführen zu können sind diverse Voruntersuchungen zwingend erforderlich. Sollten keine krankhaften Befunde erhoben werden, kann der Eingriff geplant werden.

Präoperative Diagnostik:

  • Durchführung der Hornhauttopographie
  • Prüfung der unkorrigierten und korrigierten Sehschärfe
  • Prüfung der Blendungsempfindlichkeit
  • Messung des Augeninnendruckes
  • Messung des Pupillendurchmessers
  • Untersuchung der vorderen und hinteren Augenabschnitte
  • Messung der Hornhautdicke
  • Untersuchung des Gesichtsfeldes
  • Ultraschall A- und B-Bild
  • Ausschluss medizinischer Kontraindikationen, z.B.Rheuma

All diese Untersuchungen dauern etwa eine Stunde und können ohne Terminvereinbarung durchgeführt werden.

Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen! Unsere Lasik Düsseldorf-Hotline: 0211- 933 61 88 – Anrufe und eMails werden umgehend beantwortet!

  1. (*1) Die Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) setzt sich zusammen aus Vertretern der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA).
  2. (*2) Ein Verfahren wird als wissenschaftlich anerkannt bezeichnet, wenn die Vor- und Nachteile weitestgehend bekannt sind, der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann und Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen. (Aus den Richtlinien der KRC)
Sehschärfeermittlung

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