Unsere Sehschule hilft Ihrem Kind, die Welt zu begreifen.

Sehschule

Was ist Orthoptik?

= Einrichtungen an Universitäts-Augenkliniken, an Krankenhäusern, in Augenarztpraxen und in Sondereinrichtungen, in denen Orthoptistinnen / Orthoptisten in Zusammenarbeit mit Ärzten Bewegungsstörungen der Augen (z.B. Schielen mit und ohne Doppelbildern, Augenmuskellähmung), Augenzittern, Sehschwächen und die zusammenhängenden Sehbeeinträchtigungen untersuchen und behandeln.

Der Beruf der Orthoptistin (dreijährige Ausbildung mit staatlicher Anerkennung) gehört zu der Gruppe der medizinischen Fachberufe im Gesundheitswesen. Ihre Aufgaben beinhalten die Verhütung (Prävention), Erkennung (Diagnose) und Behandlung (Therapie) von Schielerkrankungen (Strabismus), Sehschwächen (Amblyopie) und des Augenzitterns (Nystagmus) sowie deren Folgen mitzuwirken. Sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene, die an Schielen erkrankt sind, werden in der Orthoptik untersucht und behandelt.

Warum?

Orthoptische Diagnostik und Therapie ist wichtig, um die Folgen der Schielerkrankungen und Fehlsichtigkeiten zu verhüten und zu beheben. Je früher das Schielen und die Sehschwäche entdeckt und behandelt werden, um so erfolgreicher können Dauerschäden vermieden werden!

Folgen des kindlichen Schielens:

Schielen ist nicht nur ein Schönheitsfehler, Schielen und Fehlsichtigkeiten stellen eine Sehbehinderung dar. Werden sie nicht rechtszeitig erkannt und behandelt, entstehen neben der Beeinträchtigung weitere Störungen:

  • Entwicklung einer Sehschwäche / Schwachsichtigkeit (Amblyopie)
  • Störung oder Verlust des räumlichen Sehens (praktische Einäugigkeit)
  • Einengung der Berufswahl
  • Einschränkungen beim Führerschein
  • Beeinträchtigungen durch das Aussehen und Auffälligkeiten im Verhalten

Wer benötigt die Orthoptik?

  • alle Kinder (im 1. Lebensjahr), Jugendliche und Erwachsene mit Schielerkrankungen
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sehstörungen (z.B. beim Schreiben, Lesen, mit Konzentrationsproblemen und Kopfschmerzen)
  • Patienten jeden Alters mit Sehbehinderungen
  • Patienten jeden Alters mit Sehstörungen bei angeborener und erworbener Hirnschädigung (wie visuelle Wahrnehmungsstörungen, Schlaganfall)
  • bei Kindern und Jugendlichen mit Lernauffälligkeiten ist eine Abklärung empfehlenswert, ob eine Störung des Ein- oder beidäugigen Sehens als Ursache oder Verstärker der Lernschwierigkeiten in Frage kommen

Ursachen des Schielens

  • Familiäre Vorbelastung
  • Fehlsichtigkeit
  • Äußere Faktoren
  • Kein erkennbarer Grund
  • Organische Augenveränderungen
  • Untersuchung und Behandlung des Schielens

Die ophthalmologisch-orthoptischen Untersuchungen erfolgen beim Augenarzt und der Orthoptistin. Es wird untersucht, ob eine Fehlsichtigkeit vorliegt und eventuell eine Brille verordnet. Die Orthoptistin untersucht die Art und das Ausmaß des Schielens, die Funktion der einzelnen Augen und die beidäugige Zusammenarbeit.

Zur Behandlung einer Sehschwäche wird vorwiegend die Okklusionstherapie (= Abdecken des besser sehenden Auges zur Aktivierung des sehschwachen Auges) angewandt. Bei störendem Schielen kann zusätzlich eine Augenmuskeloperation notwendig sein.

Termine für die Orthoptik können zu den Praxis-Öffnungszeiten vereinbart werden.

Junge mit Brille

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