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Vergrößernde Sehhilfen

Warum benötigt man vergrößernde Sehhilfen?

Mit Hilfe von Brillen, Kontaktlinsen oder der refraktiven Hornhautchirurgie kann man fehlerhafte Augenbrechwerte ausgleichen. Man kann aber nichts gegen Beeinträchtigungen der Sehschärfe ausrichten, die durch Funktionsausfälle, z.B. im Bereich der Netzhaut oder des Sehnervs entstanden sind.

Trotz der großen Fortschritte in der Augenheilkunde sind den Möglichkeiten zu helfen Grenzen gesetzt. Sinneszellen der Netzhaut und Nervenfasern die zerstört sind, können derzeit mit Medikamenten oder einer Operation nicht wieder hergestellt werden. Wir können aber das Leben der betroffenen Patienten mit vergrößernden Sehhilfen erleichtern. So brauchen viele von Ihnen weder auf das Lesen, Fernsehen oder andere Tätigkeiten verzichten.

Wann?

Wenn die zentrale Sehschärfe der Netzhautmitte durch krankhafte Veränderungen herabgesetzt ist, ist eine Anpassung einer vergrößernden Sehhilfe sinnvoll.

Was wird erreicht?

An den erkrankten Stellen der Netzhaut ist kein genaues Erkennen mehr möglich. Dadurch entstehende Bildausfälle stören umso mehr, je näher sie an der Stelle des schärfsten Sehens liegen. Der Umgang mit vergrößernden Sehhilfen kann am Anfang schwierig sein. Doch mit Übung lassen sich alle Schwierigkeiten überwinden.

Arten

Es gibt viele verschiedene vergrößernde Sehhilfen: z.B. Lupen (mit und ohne Beleuchtung), Lupenbrillen, Fernrohrsysteme, elektronisch vergrößernde Geräte Vergrößernde Sehhilfen müssen auf den Patienten individuell angepasst werden. Die Ursache der Sehbehinderung ist ausschlaggebend und ihre Ausprägung, sowie der weitere Verlauf der Erkrankung. Außerdem müssen die Lebensgewohnheiten und die Bereitschaft des Patienten mit der vergrößernden Sehhilfe zurechtzukommen, beachtet werden.

Wir können helfen

Bei der Wahl der am besten geeigneten vergrößerten Sehhilfe müssen medizinische, physiologische, optische und psychologische Voraussetzungen beachtet werden. In unserer Praxis werden verschiedene vergrößernde Sehhilfen angepasst und verordnet.

Wer übernimmt die Kosten?

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf Versorgung mit Seh- und anderen Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern oder eine Behinderung auszugleichen, soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind. Diese Hilfsmittel müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich ausgewählt werden. Das heißt, diese können, bei entsprechender Indikation, von der gesetzlichen Krankenkasse komplett bzw. mit gewährtem Zuschuss übernommen werden. Hilfsmittel, die nicht in diese Bereiche hineinfallen, sind somit keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und können nur privat erworben werden.

Bitte wenden Sie sich an unser Praxisteam. Wir beraten Sie gern!

Sehschärfeermittlung

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